SPD Ortsverein stellt Zukunftsthemen für Lambrecht vor


SPD Ortsverein stellt Zukunftsthemen für Lambrecht vor

Die Mitglieder des SPD Ortsvereins Lambrecht verabschiedeten in einer öffentlichen Versammlung
einstimmig das Wahlprogramm „Zukunftsthemen für Lambrecht“ für die anstehenden
Kommunalwahlen.
Stadtbürgermeisterkandidat Jens Fadenholz hatte das Programm zuvor gemeinsam mit einigen
Kandidaten präsentiert und erläutert. Es steht unter dem Motto „Für unser Lambrecht mit Zukunft“
und gliedert sich in insgesamt sieben Blöcke.
Maximilian Henrich stellte das Kapitel „SPD und Generationen“ vor, das sich an alle Altersgruppen
richtet. Hier will sich die SPD einsetzen für eine Fachoberschule an der Realschule plus, die Erhaltung
des kostenfreien Seniorennachmittags, aber auch für barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum. Für
die zukünftige Entwicklung der Stadt sollen Neubaugebiete ausgewiesen werden. Auch will man die
Lage der Kitas im Blick behalten und ein nachhaltiges Konzept erarbeiten, auch wenn die Situation
sich im Moment deutlich entschärft habe. In Zusammenarbeit mit den Bürgerinitiativen sollen die
Spielplätze gestaltet werden.
Ausführlich widmete sich Maximilian Henrich dem Punkt „SPD und Digitalisierung“. Die SPD plant, in
den öffentlichen Gebäuden der Stadt in Zukunft freies Internet anzubieten, vor allem auch WLAN im
Rathaussaal. Die ehrenamtliche Initiative „Freifunk“, die versucht, freies WLAN für jedermann zu
schaffen, soll unterstützt werden. Auch möchte die SPD in Ergänzung zu den bestehenden Medien
ein Infoportal der Stadt einrichten, auf dem sich die Bürger aktuell, z.B. über Stadtratsbeschlüsse
informieren können.
Die Themengebiete „SPD und Infrastruktur“ und „SPD und Wirtschaft“ wurden von Martina Wode-
Buser vorgestellt. Sie betonte vor allem die dringend notwendige Entwicklung eines
Parkraumkonzeptes, sowie die Einrichtung von Ladestationen für E-Autos und E-Bikes, möglichst in
Zusammenarbeit mit den Stadtwerken.
Auch Planung und Bau der Entlastungsstraße Lambrecht – Ost will die SPD vorantreiben und
verwirklichen. Geprüft werden soll auch, ob auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs die
Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes West möglich ist.
Jens Fadenholz betonte vor allem auch die Bedeutung des Gemeinschaftshauses für die Infrastruktur
der Stadt. Die SPD stehe geschlossen hinter dem Haus. Die Sanierungsarbeiten müssen weiter
betrieben werden, auch um Sicherheit für die Besucher zu gewährleisten. Für eine zukünftige bessere
Auslastung des Hauses schlägt Fadenholz vor, gemeinsam mit den Pächtern ein Konzept zu
erarbeiten.
Den folgenden Themen des Wahlprogramms, „SPD und Heimat“ und „SPD und Bürgerbeteiligung“
widmete sich Conny Wode. Hier plant die SPD die Einführung einer Vereins- und Ehrenamtsmesse
und will sich für eine stärkere Vernetzung von Vereinen, Bürgerinitiativen und Institutionen der Stadt
einsetzen. Ein wichtiges Anliegen für die Partei und ihren Bürgermeisterkandidaten Jens Fadenholz
ist auch die Erhaltung und Förderung des Lambrechter Brauchtums, auf das man stolz sein könne.
Durch neue Beteiligungsformen und regelmäßige Bürgerversammlungen soll die Politik transparenter
gestaltet werden. Jens Fadenholz möchte die Menschen „abholen“ und beispielsweise
Sprechstunden auch außerhalb des Rathauses an verschiedenen Stellen im Ort anbieten.
Zum Thema „SPD und Finanzen“ betonte der Bürgermeisterkandidat, dass trotz der desolaten
Haushaltslage die Handlungsfähigkeit der Stadt erhalten bleiben müsse. Auch die freiwilligen
Leistungen, die ein Stück Lebensqualität für die Bürger bedeuten, müssten beibehalten werden.
Zum Abschluss betonte Jens Fadenholz, die SPD wolle mit ihrem Programm Verbesserungen
schaffen. Dies könne aber nur mit einer starken Mehrheit erreicht werden. Das Wahlprogramm stehe
online und soll auch nach der Wahl online bleiben, damit die Durchführung von den Bürgern
überprüft werden kann.
Jens Fadenholz wird sich und das Programm der SPD auch in den kommenden Wochen mit der
„Roten Bank“ an verschiedenen Stellen in der Stadt vorstellen.