Hanne Hartmann beim „Parlament der Arbeit“


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Unsere Bürgermeisterkandidatin Hanne Hartmann mit dem ehemaligen rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck.

In der vergangenen Woche hat unsere Bürgermeisterkandidatin Hanne Hartmann als ordentliche Delegierte am 20. „Parlament der Arbeit“ des DGB teilgenommen. Auf dem Programm des Gewerkschaftskongresses stand unter anderem die Wahl eines neuen DGB-Vorsitzenden. In dieses Amt wurde Reiner Hoffmann gewählt. Die stellvertretenden Vorsitzenden Elke Hannack und Annelie Buntenbach wurden im Amt bestätigt. Neu im Bundesvorstand ist Stefan Körzell, bisher Vorsitzender des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen.

Unsere Bürgermeisterkandidatin Hanne Hartmann mit dem neuen DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann

Unsere Bürgermeisterkandidatin Hanne Hartmann mit dem neuen DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann

Die Eröffnungsrede des Kongresses hielt Bundespräsident Joachim Gauck, der mit sehr viel Beifall bedacht wurde. Er dankte den Delegierten für ihr Engagement und ging besonders auf die Ehrenamtlichkeit ein. Er bat die Delegierten, den vielen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern auf den unteren Ebenen seinen Dank weiter zu tragen. Außerdem prangerte er die Entsolidarisierung in vielen Bereichen der Gesellschaft an.

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Bundespräsident Joachim Gauck begrüßte die Delegierten beim „Parlament der Arbeit“

Aus der SPD sprachen unter anderem Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Arbeitsministerin Andrea Nahles und der Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, zu den Delegierten. Auch der Regierende Bürgermeister des Stadtstaats Berlin, Klaus Wowereit, sprach ein Grußwort. Wowereit sprach sich für den flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn aus. Es dürften nicht ständig weitere Nischen und Ausnahmen vom Mindestlohn gesucht werden. Wowereit plädierte außerdem für mehr Engagement der deutschen Wirtschaft in puncto Ausbildung.

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Hanne Hartmann mit dem SPD-Vorsitzenden und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel

Fast die Hälfte der Delegierten beim „Parlament der Arbeit“ waren Frauen. Dies ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber früheren Jahren: Noch 1990 betrug der Frauenanteil noch nicht einmal 25 %. Besonders beeindruckend war außerdem der Anteil an jugendlichen Delegierten. Diese starteten eine Aktion am Rande des Bundeskongresses: DGB-Bundesvorstand und DGB Jugend fordern den Mindestlohn für alle – auch für Jugendliche unter 18 Jahren und Langzeitarbeitslose. Denn: „Würde kennt keine Ausnahmen“, so das Motto der Aktion. Die Gewerkschaften haben derzeit wöchentlich etwa 1000 Neuzugänge, getreu einer Aussage von Joachim Gauck in seiner Eröffnungsrede: „Nur mit Bündnissen kann man der Ohnmacht des Einzelnen entgegenwirken“.